Frühe Kindheit - Die Bedeutung der ersten Lebensjahre
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Digitale Teilhabe von Kindern in der Warteschleife?
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Im Spannungsfeld zwischen „Moratorien“ und Kinderrechten

| Von Jeanette Roos und Andrea Kern

Digitale Medien sind allgegenwärtig und prägen unseren Alltag – oft sichtbar, manchmal subtil. Bereits Kleinkinder beobachten den Umgang mit digitalen Geräten in ihrer Familie und nutzen sie zunehmend selbst. Stapf (2024) bringt es auf den Punkt: „Kinder sind heute medial mittendrin“ (S. 236). Durch Wahrnehmung, Exploration, Nachahmung und Experimentieren erschließen sie sich ihre Umgebung – auch die digitalen Anteile. Studien zeigen, dass nahezu alle Haushalte im deutschsprachigen Raum über WLAN und smarte Endgeräte verfügen (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) 2024). Damit entstehen für Kinder zahlreiche Anlässe, digitale Technologien zu erkunden. Im Vergleich zu früheren Erhebungen nimmt die Nutzung von Tablets, digitalen Spielen, Sprachassistenten, Apps und Streamingdiensten durch zwei- bis fünfjährige Kinder stetig zu (mpfs 2024). Doch Kinder wachsen nicht nur mit digitalen Medien auf, sondern in einer zunehmend digitalisierten und medialisierten Welt (Krotz 2024). Der Wandel von Kultur und Gesellschaft durch digitale Medien zeigt sich auch in der zunehmenden Verschmelzung von digitaler und analoger Lebenswelt (Kerres 2018).
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Veränderungen der Kindertagesbetreuung in den zurückliegenden 25 Jahren
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| Von Bernhard Kalicki

Der vorliegende Beitrag will den Wandel der Kindertagesbetreuung in Deutschland im letzten Vierteljahrhundert skizzieren. Der Zeitraum ist bewusst so gewählt, da zur Jahrtausendwende der sog. PISA-Schock die Schwächen des deutschen Bildungssystems offenlegte und die Erwartungen an die frühkindliche Bildung hochschnellen ließ (Fthenakis 2003). Der rasante Zeitwandel wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass bereits in der Mitte des gewählten Zeitintervalls – im August 2013 und damit vor immerhin zwölf Jahren – der Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für ein- und zweijährige Kinder eingeführt wurde. Die nachzuzeichnenden Veränderungen spiegeln sowohl Fortschritte und als auch Rückschritte, sie vermitteln zuweilen den Eindruck von recht willkürlichen Themensprüngen und geben vielleicht Anlass, über die Chancen und Grenzen einer strategischen Entwicklung und Steuerung von Betreuungssystemen nachzudenken (Leseman, in Vorb.; Rauschenbach et al. 2022).
3,00 EUR
Bildung durch Beteiligung Partizipatorische Didaktik in einer Kultur des Lernens
| Von Rahel Dreyer

Förderung lernmethodischer Kompetenzen, Ko-Konstruktion und Selbstbildung sind Begriffe, die in der Diskussion um frühkindliche Bildung immer wieder schlagwortartig fallen. In diesem Beitrag wird ein Bildungsverständnis auf der Grundlage von Partizipation erörtert. Es wird aufgezeigt, dass junge Kinder nicht erst das Lernen lernen müssen, sondern dass Lernen vielmehr etwas ist, was sie von Anfang an sehr intensiv tun. Sie lernen zum einen, wie man mit den Erfahrungen, die sie machen, umgeht und wie man diese verarbeitet. Und zum anderen lernen sie, wie man in unserer Kultur denkt.
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