Einzelexemplare

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frühe Kindheit Nr. 2/26 - DIGITAL
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frühe Kindheit, Ausgabe 02/2026
Fachkräftemangel in der Diskussion:
Herausforderungen für die Qualität

Der Fachkräftemangel zählt zu den größten Herausforderungen der frühen Bildung. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift Frühe Kindheit beleuchtet seine Auswirkungen auf Kinder, Familien, Fachkräfte und Einrichtungen – und zeigt zugleich Perspektiven für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung auf.
Die Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit den Folgen des Geburtenrückgangs, der Verlässlichkeit von Betreuungsangeboten, den Arbeits- und Gesundheitsbedingungen pädagogischer Fachkräfte sowie innovativen Strategien zur Fachkräftegewinnung und -bindung.
Praxisbeispiele und wissenschaftliche Analysen verdeutlichen, wie die aktuellen Veränderungen genutzt werden können, um Qualität in Kitas und der Kinder- und Jugendhilfe gezielt zu stärken.

 

Schwerpunkte der Ausgabe:

  • Geburtenrückgang und Familienpolitik
  • Verlässlichkeit und Qualität in der Kindertagesbetreuung
  • Gesundheit von Kindern und Fachkräften
  • Qualitätsentwicklung trotz Personalmangel
  • Fachkräftegewinnung und Personalbindung
  • Praxisbeispiel aus Bremerhaven
  • Soziales und emotionales Lernen in der Kita
Eine Ausgabe für Fachkräfte, Leitungen, Träger, Wissenschaft, Politik und alle, die die Zukunft früher Bildung aktiv mitgestalten möchten.
 

 



Aus dem Inhalt:

Geburteneinbruch trotz hoher Kinderwünsche:
Aktuelle Entwicklungen in Deutschland und Europa

Martin Bujard und Carmen Friedrich, Heidelberg/Wiesbaden

Wendepunkte im Kita-System:
Strukturwandel der Wachstumsjahre trifft auf neue demografische Rahmenbedingungen

Kirsten Fuchs-Rechlin und Pascal Hartwich, München/Dortmund

Von der Systemrelevanz zur Vertrauenskrise:
Kindertagesbetreuung zwischen gesellschaftlicher Akzeptanz,
strukturellem Personalmangel und wachsender Segregation

Franz Neuberger, Mariana Grgic und Susanne Kuger, München

Gesunde Fachkräfte, zufriedene Kinder?
Strukturelle und prozessuale Bedingungen für Wohlbefinden in Kindertageseinrichtungen

Rahel Dreyer, Susanne Geister und Andre Beinrucker, Berlin/Wernigerode

Qualität zwischen Zeitressourcen und Systemstabilität:
Vier Thesen aus Trägerperspektive – mit Impulsen für Fachpolitik und Forschung

Stefan Spieker und Nele Hage, Berlin



Interview
Fachkräftemangel in Kitas: Warum Kinderschutz, Quereinstiege und Chancengerechtigkeit zusammen gedacht werden müssen
Fragen von Prof. Dr. Sabine Walper an Sandra Clauß, Leiterin des Fachbereichs Kinder und Familie im LVR-Landesjugendamt Rheinland, Nordrhein-Westfalen

 




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frühe Kindheit Nr. 1/26 - DIGITAL
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frühe Kindheit, Ausgabe 01/2026
Neurodiversität in der frühen Kindheit
Entwicklung verstehen, Kinder gezielt unterstützen

unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit widmet sich einem Thema, das pädagogische Einrichtungen zunehmend beschäftigt: Neurodiversität in der frühen Kindheit.

Der Begriff wird vielfältig genutzt – politisch, sozialwissenschaftlich oder deskriptiv – und steht für die Anerkennung unterschiedlicher neurobiologischer Entwicklungswege. Besonders in den ersten Lebensjahren sind Unterschiede in Aufmerksamkeit, Emotionen, Motorik oder Verhalten häufig Teil normaler Entwicklungsprozesse. Gleichzeitig können bestimmte Auffälligkeiten früh auf Entwicklungsrisiken hinweisen.

Diese Ausgabe beleuchtet beide Seiten: die Vielfalt kindlicher Entwicklung und die Notwendigkeit, mögliche Risiken professionell zu erkennen.

Das erwartet Sie im Heft:

  • Eine differenzierte Begriffsklärung von Neurodiversität und Neurodivergenz
  • Perspektiven einer neuroaffirmativen Pädagogik, die Unterschiede wertschätzt, ohne zu pathologisieren
  • Einblicke aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Diagnostik, Grenzen des Neurodiversitätskonzepts und früher Förderung
  • Praxisberichte und persönliche Stimmen, u. a. aus Sicht einer Jugendlichen, aus der Familienarbeit und durch die Vorstellung der Dyspraxie-Deutschland-Stiftung

Alle Beiträge verdeutlichen: Ein professioneller Umgang mit Neurodiversität braucht einen offenen, respektvollen und zugleich wissenschaftlich fundierten Blick auf kindliche Entwicklung – zum Wohl der Kinder und mit Blick auf ihre Chancen und Teilhabe.

Für pädagogische Fachkräfte, Studierende, Wissenschaftlerinnen und alle, die kindliche Entwicklung differenziert verstehen möchten.

 



Aus dem Inhalt:

Was ist Neurodiversität?
Eine interdisziplinäre Perspektive für die frühe Bildung

Andrea Tures und Georg Repnikov

Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit
Andrea Tures

Neurodiversität in der frühen Kindheit - Grenzen eines Konzepts im Lichte evidenzbasierter Diagnostik und Behandlung
Frank Paulus und Eva Möhler

Interview mit Michael Kölch


Aus der Praxis
Neurodiversität - Jeder hat das Potenzial zu blühen
Nora Hiseni

Bildungspartnerschaft und multiprofessionelle Zusammenarbeit mit neurodivergenten Familien
Sara Frese, Gießen

Ein Meilenstein für ein „unsichtbares Handicap“
Anja und Markus Gehlken




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frühe Kindheit Nr. 4/25 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 04/2025
Kindeswohl und Politik
 

„Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen … ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“
— Artikel 3 Absatz 1 UN-Kinderrechtskonvention

Dieser Grundsatz ist das Fundament des gesamten Kinderrechtssystems. Doch trotz seiner Klarheit wird das Kindeswohl in Politik, Justiz, Verwaltung und vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens noch immer nicht ausreichend berücksichtigt.
 

Unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit zeigt:

  • Kinder- und Jugendarmut bleibt alarmierend hoch
  • Der Fachkräftemangel gefährdet die Qualität von Bildung, Betreuung und Erziehung
  • Der Kindeswohlvorrang wird in Deutschland nur in wenigen Rechtsbereichen tatsächlich verbindlich angewandt

 

Wir fragen:

  • Was bedeutet Kindeswohl konkret?
  • Wie müssen Entscheidungsprozesse gestaltet sein, damit Kinder wirklich im Mittelpunkt stehen?
  • Warum muss die Sichtweise der Kinder zwingend einbezogen werden?
  • Und wie kann eine armuts- und diversitätssensible Beteiligung – wie beim Nationalen Aktionsplan Kinderchancen – gelingen?

 

Die Ausgabe macht deutlich: Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist überfällig. Erst dann wären alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure verpflichtet, das Kindeswohl konsequent und rechtskreisübergreifend zu berücksichtigen.

 



Aus dem Inhalt:

Im besten Interesse des Kindes
Plädoyer für ein an den Kinderrechten orientiertes Verständnis des Kindeswohls

Jörg Maywald, Berlin

Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen:
Zu Aufwachsensbedingungen, Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Gerlinde Janschitz, Jessica Knauer, Laura Castiglioni, München
 
Personelle Unterbesetzung als Risiko für das Kindeswohl

Till Mischko, Berlin
 
Interview mit Claudia Kittel: „Keine staatlichen Maßnahmen, auch nicht zum Schutz von Kindern, ohne Gehör und Berücksichtigung der views von Kindern“

Claudia Kittel, Berlin




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frühe Kindheit Nr. 3/25 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 03/2025
Digitale Medien in der frühen Kindheit

Die Digitalisierung hat unsere Lebenswelt tiefgreifend verändert – und mit ihr die Erfahrungsräume von Kindern. Digitale Medien sind längst ein selbstverständlicher Teil kindlicher Lebenswelt. Eltern und Fachkräfte stehen damit vor der Herausforderung, die Chancen und Risiken digitaler Medien für Kinder zu verstehen, zu bewerten und digitale Mediennutzung
wie -bildung verantwortungsvoll zu gestalten. Den hohen Erwartungen an digitale Technologien steht einer intensive gesellschaftliche Debatte gegenüber, die zwischen Chancen und Risiken abwägt. Für Eltern und pädagogische Fachkräfte ergeben sich daraus zentrale Fragen: Welche Auswirkungen haben digitale Angebote auf die Gesundheit und Entwicklung von Kindern? Welche Bedeutung hat die Qualität der Inhalte? Und wie kann kindgerechte digitale Mediennutzung von Anfang an gelingen?

 



Aus dem Inhalt:

Digitale Medien in den ersten Lebensjahren – Verantwortung zwischen Schutz und Teilhabe
Jeanette Roos / Andrea Kern

Digitalität als Alltag – Bildung als Aufgabe
Helen Knauf

Situative Mediennutzungsempfehlungen unter Berücksichtigung von Schutz-, Teilhabe- und Befähigungsrechten: Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung - Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung
Ramiro Glauer

„In der Primärprävention sind einfache Empfehlungen wichtig, wie beispielsweise der Austausch von Süßgetränkeautomaten gegen Wasserspender zur Adipositasprävention.“
Interview mit Katajun Lindenberg

Bildungspläne im Wandel: Evidenzbasierte Grundlagen für Qualität in der frühen Bildung
Fabienne Becker-Stoll

Spielerische, app-basierte Vorbereitung auf die Schule: Die „Learning4Kids“-Studie und ihre zentralen Befunde
Frank Niklas

 




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frühe Kindheit Nr. 2/25 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 02/2025
Kinder und Familien unter Druck
Kinderrechte zur Sicherung von kindlichem Wohlergehen

Kinder haben ein Recht auf Schutz, auf Förderung ihrer Entwicklung, auf Beteiligung
und auf eine Umgebung, in der sie sich sicher fühlen können. Diese Rechte sind universell, unteilbar und unverhandelbar. Erwachsene tragen die Verantwortung, diese Rechte zu achten und aktiv umzusetzen. Doch immer wieder erfahren Kinder, dass ihre Bedürfnisse übergangen, ihre Rechte missachtet oder sie selbst zum Objekt elterlicher oder institutioneller Macht gemacht werden.


Gewalt in der Familie
Susanne Witte, München

Kindertageseinrichtungen als sichere Orte für Kinder
Jörg Maywald, Berlin

Diskriminierung und Trauma bei Kindern mit Flucht- und Migrationsgeschichte
Areej Zindler, Hamburg und Hannah Wunderlich, Hamburg

Interview mit Jörg Fegert

Filmprojekt „Gewaltfreie Erziehung – Elternfilme auf Arabisch“, Holger Braack, Lübeck
Lehrfilmreihe “Kinderrechte für Alle”, Richard Haufe-Ahmels, Berlin


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frühe Kindheit Nr. 1/25

frühe Kindheit, Ausgabe 01/2025
Frühe Kindheit im Wandel

Mit der zunehmenden Kooperation der unterschiedlichen Disziplinen hat sich das Bild des jungen Kindes in Wissenschaft und Fachpraxis sowie im Alltagsbewusstsein stark verändert. Während Kinder lange Zeit vor allem als Objekte von Erziehung und Betreuung angesehen wurden, rückt nunmehr die fachlich begleitete Selbstbildung des Kindes und die Verwirklichung seiner Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte in den Mittelpunkt des Interesses. Kinder sind im Zuge des demografischen Wandels ein gesellschaftlich rares Gut geworden und umso mehr müssen maßgebliche Anstrengungen darauf gerichtet sein müssen, ihnen gute Bedingungen des Aufwachsens zu bieten.
 

Die Zeitschrift frühe Kindheit
Jörg Maywald

Die Bedeutung der ersten Lebensjahre
Jörg Maywald

Wandel der Elternschaft mit jungen Kindern
Sabine Walper

Veränderungen der Kindertagesbetreuung in den zurückliegenden 25 Jahren
Bernhard Kalicki

Digitale Teilhabe von Kindern in der Warteschleife?
Jeanette Roos und Andrea Kern

Interview mit Ludwig Salgo

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frühe Kindheit Nr. 5/24

frühe Kindheit, Ausgabe 05/2024
Sex und Gender

Da das Neugeborene noch nicht in der Lage ist, eine selbstbestimmte Entscheidung über den eigenen Geschlechtseintrag zu treffen, wird das eingetragene Geschlecht direkt nach der Geburt durch Dritte zugeordnet.
Die frühe Identifizierung mit einem Geschlecht ist die Folge der Zuschreibung aufgrund der sichtbaren Geschlechtsmerkmale. Die spätere Identitätsentwicklung ist ein autonomer Prozess.

Zur biologischen Geschlechtsentwicklung
Heinz-Jürgen Voß

Rechtliche Grundlagen der geschlechtlichen Selbstbestimmung von Minderjährigen
Clara Wellhäußer
 
Hilfe, ich bin im falschen Körper – Transidente Kinder und Jugendliche
Christoph Kupferschmid
 
Politisierte Familie. Funktion und Wirkung von Familien in der extremen Rechten
Fachstelle Rechtsextremismus und Familie

Interview mit Prof. Dr. Jörg Maywald
„Den Eltern ist es freigestellt, ob und wie sie Sexualerziehung gestalten,
Fachkräfte demgegenüber müssen höheren Ansprüchen genügen,
sie haben einen Erziehungs- und Bildungsauftrag, der sexuelle Bildung einschließt“

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frühe Kindheit Nr. 4/24

frühe Kindheit, Ausgabe 04/2024
Übergang von der Kita in die Schule

Immer wieder wird diskutiert, ob nicht ergänzend zu der bereits bestehenden Schulpflicht auch eine allgemeine Kitapflicht in Deutschland eingeführt werden sollte. Dieser Diskussion wollen wir uns durch einen Beitrag zu den rechtlichen Aspekten zuwenden. Ein weiterer Beitrag verdeutlicht anhand des neuen Brandenburger Bildungsplans, wie der eigenständige Bildungsauftrag der Kindertagesstätte im Alltag kinderrechtebasiert ganz praktisch umgesetzt werden kann.

Rechtliche Aspekte einer allgemeinen Kitapflicht in Deutschland
Sigrun von Hasseln-Grindel

Sprache als Querschnittsaufgabe in den Erweiterten Grundsätzen elementarer Bildung des Landes Brandenburg
Frauke Hildebrandt, Annegret Klassert, Sandra Niebuhr-Siebert und Annika Tillmans

KIBS-Studie zeigt Unterschiede beim Zugang zur außerschulischen Betreuung
Katrin Hüsken und Susanne Kuger

Das Projekt ILEA-Basis-T zur Begleitung von Kindern im Übergang von der Kita in die Grundschule
Beatrice Rupprecht und Katrin Liebers

Interview mit Ulrike Becker

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