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KindgeRECHT von Anfang - Kinderrechte und Erziehungspartnerschaft in früher Tagesbetreuung (Empfehlungen)

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frühe Kindheit Nr. 4/25 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 04/2025
Kindeswohl und Politik
 

„Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen … ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“
— Artikel 3 Absatz 1 UN-Kinderrechtskonvention

Dieser Grundsatz ist das Fundament des gesamten Kinderrechtssystems. Doch trotz seiner Klarheit wird das Kindeswohl in Politik, Justiz, Verwaltung und vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens noch immer nicht ausreichend berücksichtigt.
 

Unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit zeigt:

  • Kinder- und Jugendarmut bleibt alarmierend hoch
  • Der Fachkräftemangel gefährdet die Qualität von Bildung, Betreuung und Erziehung
  • Der Kindeswohlvorrang wird in Deutschland nur in wenigen Rechtsbereichen tatsächlich verbindlich angewandt

 

Wir fragen:

  • Was bedeutet Kindeswohl konkret?
  • Wie müssen Entscheidungsprozesse gestaltet sein, damit Kinder wirklich im Mittelpunkt stehen?
  • Warum muss die Sichtweise der Kinder zwingend einbezogen werden?
  • Und wie kann eine armuts- und diversitätssensible Beteiligung – wie beim Nationalen Aktionsplan Kinderchancen – gelingen?

 

Die Ausgabe macht deutlich: Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist überfällig. Erst dann wären alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure verpflichtet, das Kindeswohl konsequent und rechtskreisübergreifend zu berücksichtigen.

 



Aus dem Inhalt:

Im besten Interesse des Kindes
Plädoyer für ein an den Kinderrechten orientiertes Verständnis des Kindeswohls

Jörg Maywald, Berlin

Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen:
Zu Aufwachsensbedingungen, Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Gerlinde Janschitz, Jessica Knauer, Laura Castiglioni, München
 
Personelle Unterbesetzung als Risiko für das Kindeswohl

Till Mischko, Berlin
 
Interview mit Claudia Kittel: „Keine staatlichen Maßnahmen, auch nicht zum Schutz von Kindern, ohne Gehör und Berücksichtigung der views von Kindern“

Claudia Kittel, Berlin




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broschuere-familiengericht
Die Broschüre wird gerade überarbeitet (Stand Herbst 2026). Schauen Sie ab und zu in unserem Shop vorbei.
3,00 EUR
wegweiser

Wie Eltern den Umgang am Wohl des Kindes orientieren können

80 Seiten, 22. Auflage, Berlin 2026


Nach einer Trennung oder Scheidung ist es für die Eltern eine große Herausforderung, die Umgangsregelung an den Bedürfnissen des Kindes auszurichten.
Der Wegweiser für den Umgang bietet in dieser Situation Orientierung und Hilfe. Er richtet sich an beide Eltern, unabhängig davon, ob sie in einem Haushalt zusammen gelebt haben.
Er geht auf die Situation des hauptbetreuenden Elternteils ein, auf die des umgangsberechtigten Elternteils und auf die anderer Bezugspersonen des Kindes.

Im Mittelpunkt des Wegweisers steht das Kind. Auf sein Wohl richten sich die Wünsche der Mutter und des Vaters. Der Wegweiser für den Umgang baut auf der Überzeugung auf, dass beide Eltern nicht nur das Beste für ihr Kind möchten, sondern in der Lage sind, auch nach Trennung und Scheidung die Elternrolle auszufüllen und das Beste für ihr Kind zu tun.

3,00 EUR