Mein Baby - Filme für Eltern in Arabisch und Farsi
Mein Baby - Filme für Eltern in Arabisch und Farsi

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Kindergarten plus/ START ab 2 Info-Set
  • 1 x Flyer Kindergarten plus, 1 x Flyer START ab 2, 1 x Elterninformationen Kindergarten plus
    Es kann jeweils ein Set bestellt werden. Weitere Informationen: info@kindergartenplus.de
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Seelisch gesund aufwachsen - Merkblätter
Seelisch gesund aufwachsen - Merkblätter


Merkblatt U1
Ihr wundervolles Kind ist gerade auf die Welt gekommen. Es nimmt jetzt am Leben teil, auch wenn es rund 16 der 24 Stunden eines Tages in vielen kleinen Etappen schläft.
 

Merkblatt U2
Sie sind das Wichtigste im Leben Ihres Kindes.
Ihr Kind kann noch nicht warten.
Wenn Sie auf seine Signale achten, merken Sie, was es braucht.
 

Merkblatt U3
Ihr Kind schaut gern in Ihr Gesicht und hört Ihre Stimme.
Wenn es schreit, braucht es Ihre Nähe und Hilfe.
 

Merkblatt U4
Ihr Kind interessiert sich immer mehr für seine Umgebung.
Es nimmt Stimmungen wahr und lächelt Sie gerne an.
 

Merkblatt U5
Ihr Kind lernt Sie immer besser kennen.
Es beginnt die Welt zu verstehen, wenn Sie sie ihm erklären.
 

Merkblatt U6
Ihr Kind ist gerne mit anderen Kindern zusammen.
Um zu fremden Menschen Vertrauen aufzubauen, braucht es Zeit.
 

Merkblatt U7
Die Gefühlsäußerungen Ihres Kindes werden immer vielfältiger.
Es ist stolz, wenn ihm etwas gelingt, und kann wütend werden,
wenn etwas nicht klappt.
 

Merkblatt U7a
Sie sind ein Vorbild für Ihr Kind.
Es ahmt Sie nach und möchte ernst genommen werden.
Zwischen den eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen
kann es immer besser unterscheiden.
 

Merkblatt U8
Ihr Kind liebt Geschichten und möchte seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Es ist kreativ und probiert viel aus.
Dabei entdeckt es seine Fähigkeiten.
 

Merkblatt U9
Ihr Kind wird immer selbständiger.
Begleiten Sie es auf seinem Weg und bieten Sie ihm einen sicheren Hafen,
in dem es sich geliebt und respektiert fühlt.



Alle Merkblätter können auch als PDFs auf unserer Internetseite https://seelisch-gesund-aufwachsen.de herunterladen werden.

Die Merkblätter sind kostenfrei, es werden lediglich die Versandkosten berechnet.
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frühe Kindheit Nr. 1/23
Umgang mit Traumata in der Kindheit
 

Traumafolgestörungen bei jungen Kindern
Meike Nitschke-Janssen, Nigaar Abdul, Hannah Wunderlich und Areej Zindler

Frühe Traumatisierung - Bedingungsfelder, Auswirkungen, Entwicklungschancen
David Zimmermann

Zentrale Aspekte der Traumapädagogik
Silke Birgitta Gahleitner, Maximiliane Brandmaier und Dorothea Zimmermann

Trauma oder Mangel?
Kai von Klitzing

Minderjährige Geflüchtete aus der Ukraine
Areej Zindler, Hannah Wunderlich, Nigaar Abdul und Meike Nitschke-Janssen

Vernetztes Arbeiten und gelingende Kooperationen im Kinderschutz
Stepanka Kadera, Sabeth Eppinger, Christine Gerber und Heinz Kindler

Interview mit
Khrystyna Bohatyrova und Katerina Sukhorebska


Ein Trauma ist eine körperliche oder seelische Verletzung, deren Intensität so groß ist, dass sie bei den betroffenen Menschen zu starker Hilflosigkeit führt und deren Fähigkeiten übersteigt, darauf angemessen zu reagieren. Da Kinder besonders verletzlich sind und häufig noch nicht über ausreichende Regulationsfähigkeiten verfügen, sind sie mehr noch als Erwachsene anfällig für Traumatisierungen.
Traumatisierend können Naturkatastrophen, kriegerische Auseinandersetzungen und terroristische Anschläge, aber auch Flucht und Vertreibung, Folter, Misshandlung, sexualisierte Gewalt und der plötzliche Verlust einer geliebten Person sein. Dabei wirkt sich nicht jede Verletzung für jedes Kind auf dieselbe Weise aus. Die individuellen Folgen hängen von dem komplexen Zusammenspiel von Schutz- und Risikofaktoren ab.
Infolge des brutalen russischen Angriffskrieges sind in den letzten rund zwölf Monaten hunderttausende Kinder aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet, zumeist zusammen mit ihren Müttern. Diese Kinder haben ein hohes Risiko, Traumafolgestörungen zu entwickeln. Neben dem im Heimatland erlittenen Leid ist für sie ein großer Belastungsfaktor die Sorge um in der Ukraine verbliebene Familienangehörige, meistens die Väter. Aber es gibt auch Schutzfaktoren. Hierzu gehört, dass ihre Flucht in vielen Fällen nur wenige Tage gedauert hat und die Kinder in dieser Zeit von vertrauten Eltern oder Verwandten begleitet wurden. Da für Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland keine Asylverfahren und Anhörungen notwendig sind und keine Abschiebungen drohen, tragen in diesem Fall auch die rechtlichen Voraussetzungen zu einem Gefühl der Sicherheit und des Willkommenseins bei. Nicht alle Kinder benötigen nach einer Traumatisierung eine therapeutische Behandlung. Bisweilen genügen vorhandene Selbstheilungskräfte in Verbindung mit einem förderlichen Umfeld, um mit der Situation zurecht zu kommen. Oft reichen auch traumapädagogische Hilfen aus, die darauf abzielen, die selbstregulatorischen Fähigkeiten zu stärken, um den Betroffenen mehr Selbstwirksamkeit und neue Handlungsspielräume
zu ermöglichen. Manche Kinder allerdings benötigen eine spezialisierte Traumatherapie, bei Bedarf unterstützt durch qualifizierte Sprachmittler:innen. Bereits für sehr junge Kinder stehen klinisch
bewährte und empirisch abgesicherte traumatherapeutische Techniken zur Verfügung. Wichtig gerade im Kleinkindalter ist auch, die seelischen Belastungen der Eltern zu berücksichtigen, da diese eine zusätzliche Beeinträchtigung für das Kind darstellen können.
Über die individuelle Hilfe an Bedürftige hinaus sollten alle Bürger:innen in unserem Land dazu beitragen, dass sich Geflüchtete hierzulande wohl und willkommen fühlen. Hierfür ist es notwendig, dass Deutschland als Einwanderungsgesellschaft akzeptiert wird und Diskriminierung und Rassismus in jeder Form bekämpft werden.

15,00 EUR
frühe Kindheit Nr. 1/25

frühe Kindheit, Ausgabe 01/2025
Frühe Kindheit im Wandel

Mit der zunehmenden Kooperation der unterschiedlichen Disziplinen hat sich das Bild des jungen Kindes in Wissenschaft und Fachpraxis sowie im Alltagsbewusstsein stark verändert. Während Kinder lange Zeit vor allem als Objekte von Erziehung und Betreuung angesehen wurden, rückt nunmehr die fachlich begleitete Selbstbildung des Kindes und die Verwirklichung seiner Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechte in den Mittelpunkt des Interesses. Kinder sind im Zuge des demografischen Wandels ein gesellschaftlich rares Gut geworden und umso mehr müssen maßgebliche Anstrengungen darauf gerichtet sein müssen, ihnen gute Bedingungen des Aufwachsens zu bieten.
 

Die Zeitschrift frühe Kindheit
Jörg Maywald

Die Bedeutung der ersten Lebensjahre
Jörg Maywald

Wandel der Elternschaft mit jungen Kindern
Sabine Walper

Veränderungen der Kindertagesbetreuung in den zurückliegenden 25 Jahren
Bernhard Kalicki

Digitale Teilhabe von Kindern in der Warteschleife?
Jeanette Roos und Andrea Kern

Interview mit Ludwig Salgo

15,00 EUR