Qualität zwischen Zeitressourcen und Systemstabilität
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KindgeRecht
Empfehlungen
für pädagogische Fachkräfte, Kindertagespflegepersonen, Einrichtungsleitungen,
Träger, Jugendämter, Fachverbände und Verantwortliche in Verwaltung und Politik

18 Seiten, Berlin 2017

Aus dem Inhalt:
  • Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften bzw. Kindertagespflegepersonen
  • Bildungsprogramme, pädagogische Konzepten und pädagogisches Alltagshandeln
  • Ausbildung, Fort- und Weiterbildungen sowie Reflexionsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte und Kindertagespflegepersonen
  • Qualitätsentwicklung und Aufsicht
  • Beschwerdemöglichkeiten und Konfliktlösungsangebote
  • Gesetzliche Reformen mit Bezug zu Kinderrechten

Herausgegeben von der Deutschen Liga für das Kind und Save the Children Deutschland
3,00 EUR
Wendepunkte im Kita-System:
Strukturwandel der Wachstumsjahre trifft auf neue demografische Rahmenbedingungen

| Von Kirsten Fuchs-Rechlin und Pascal Hartwich

In den vergangenen zwanzig Jahren war die Frühe Bildung vor allem durch eine enorme Wachstumsdynamik geprägt. Das hat zwar einerseits auf allen Systemebenen große Anstrengungen erfordert, um quantitative Bedarfe und qualitative Anforderungen auszubalancieren, andererseits haben sich damit aber auch die Arbeitsmarktchancen und die Beschäftigungsbedingungen des Personals verbessert. Mittlerweile kehrt sich diese Entwicklung jedoch aufgrund des Geburtenrückgangs in Ost- und Westdeutschland um. Der Beitrag zeichnet die Personalentwicklung der vergangenen 20 Jahre anhand zentraler Befunde des Fachkräftebarometers Frühe Bildung nach und diskutiert die Perspektiven des Personals angesichts aktueller demografischer Herausforderungen.
3,00 EUR
Von der Systemrelevanz zur Vertrauenskrise
Kindertagesbetreuung zwischen gesellschaftlicher Akzeptanz, strukturellem Personalmangel und wachsender Segregation Von der Normalität zur Krise

| Von Franz Neuberger, Mariana Grgic und Susanne Kuger Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Die Kindertagesbetreuung ist zur tragenden Infrastruktur einer Gesellschaft geworden,  die auf die Erwerbstätigkeit beider Elternteile setzt. Aktuell sind 42 Prozent aller Kita-Kinder von ungeplanten Schließungen betroffen, in mehr als 80 Prozent der Fälle wegen Personalmangels. Kausale Analysen zeigen, dass diese Schließungen das Wohlbefinden von Kindern und Müttern belasten — vor allem über die damit einhergehenden Qualitätseinbußen im laufenden Betrieb. Familien mit Einwanderungsgeschichte sind häufiger betroffen und stoßen auf wachsende Zugangsbarrieren, während bei Familien ohne besondere Belastungen die Nicht-Nutzung aufgrund von Qualitätsbedenken zunimmt. 

Es droht eine weitere Segregationsdynamik. Der seit 2022 deutliche Geburtenrückgang böte die Chance, dem mit besseren Personalschlüsseln entgegenzuwirken — wenn eine gezielte Steuerung verhindert, dass die Ungleichheit zwischen den Einrichtungen weiter zunimmt. Der Beitrag bündelt Ergebnisse aus einem breiten Forschungsprogramm des DJI und skizziert Ansatzpunkte für eine evidenzbasierte Gegensteuerung.

 
3,00 EUR
Fachkräftemangel in Kitas: Warum Kinderschutz, Quereinstiege und Chancengerechtigkeit zusammen gedacht werden müssen
| Fragen von Prof. Dr. Sabine Walper an Sandra Clauß, Leiterin des Fachbereichs „Kinder und Familie“ im Landesjugendamt des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Nordrhein-Westfalen (NRW)
3,00 EUR