frühe Kindheit Nr. 3/25 - DIGITAL
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Heft 2025-3
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Digitalität als Alltag - Bildung als Aufgabe
Digitalität als Alltag - Bildung als Aufgabe

| von Helen Knauf

Digitale Technologien durchdringen alle Lebensbereiche – auch die Lebenswelt von Kindern. Bereits im frühen Alter begegnen sie digitalen Geräten, Anwendungen und Plattformen, sowohl in der Familie als auch zunehmend in Kindertageseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich nicht mehr die Frage, ob Digitalität Teil frühkindlicher Bildung sein sollte, sondern wie pädagogische Konzepte gestaltet werden können, um Kinder im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten und zu stärken.
3,00 EUR
Situative Mediennutzungsempfehlungen unter Berücksichtigung von Schutz-, Teilhabe- und Befähigungsrechten Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung
Situative Mediennutzungsempfehlungen unter Berücksichtigung von Schutz-, Teilhabe- und Befähigungsrechten Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung

| Von Ramiro Glauer, Potsdam

Digitalisierung wird als wesentliche Triebkraft wirtschaftlicher Entwicklung und als eine der größten gegenwärtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft angesehen. Die digitale Speicherung und Verarbeitung von Informationen kommt mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen zur Anwendung.
Insbesondere digitale Vernetzung, Cloud-Anwendungen und maschinelles Lernen verändern Produktions- und Organisationsabläufe, die Art wie wir uns informieren, wie wir zueinander in Kontakt treten, wie wir unsere Erinnerungen organisieren oder wie wir unsere Gesundheit im Blick haben.
3,00 EUR
„In der Primärprävention sind einfache Empfehlungen wichtig, wie beispielsweise der Austausch von Süßgetränkeautomaten gegen Wasserspender zur Adipositasprävention.”
„In der Primärprävention sind einfache Empfehlungen wichtig, wie beispielsweise der Austausch von Süßgetränkeautomaten gegen Wasserspender zur Adipositasprävention.”

| Fragen von Prof. Dr. Jeanette Roos, 1. Vizepräsidentin der Deutschen Liga für das Kind, an Prof. Dr. Katajun Lindenberg, Leiterin des Instituts für Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters der Universität Heidelberg
3,00 EUR
Digitale Medien in den ersten Lebensjahren – Verantwortung zwischen Schutz und Teilhabe
Digitale Medien in den ersten Lebensjahren – Verantwortung zwischen Schutz und Teilhabe

| Von Jeanette Roos und Andrea Kern

Digitale Medien sind längst Bestandteil des Alltags – auch im Leben der jüngsten Kinder. Bereits Säuglinge und Kleinkinder wachsen in einer von Smartphones, Tablets oder vernetzten Spielzeugen geprägten Umwelt auf, in der digitale Geräte nahezu selbstverständlich präsent sind (mpfs, 2024; Schmid et al., 2025). Öffentliche Debatten kreisen häufig um die Frage nach dem „Ob“ der Mediennutzung im frühen Kindesalter. Angesichts gesellschaftlicher Realität und der Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention (UN General Assembly, 1989) greift dies jedoch zu kurz. Entscheidend ist vielmehr das „Wie“: Unter welchen Bedingungen können digitale Medien entwicklungsunterstützend wirken? Welche Risiken bestehen und welche Verantwortung tragen Erwachsene, insbesondere Eltern und pädagogische Fachkräfte?
3,00 EUR

Kunden, welche diesen Artikel bestellten, haben auch folgende Artikel gekauft:

frühe Kindheit Nr. 4/25 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 04/2025
Kindeswohl und Politik
 

„Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen … ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“
— Artikel 3 Absatz 1 UN-Kinderrechtskonvention

Dieser Grundsatz ist das Fundament des gesamten Kinderrechtssystems. Doch trotz seiner Klarheit wird das Kindeswohl in Politik, Justiz, Verwaltung und vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens noch immer nicht ausreichend berücksichtigt.
 

Unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit zeigt:

  • Kinder- und Jugendarmut bleibt alarmierend hoch
  • Der Fachkräftemangel gefährdet die Qualität von Bildung, Betreuung und Erziehung
  • Der Kindeswohlvorrang wird in Deutschland nur in wenigen Rechtsbereichen tatsächlich verbindlich angewandt

 

Wir fragen:

  • Was bedeutet Kindeswohl konkret?
  • Wie müssen Entscheidungsprozesse gestaltet sein, damit Kinder wirklich im Mittelpunkt stehen?
  • Warum muss die Sichtweise der Kinder zwingend einbezogen werden?
  • Und wie kann eine armuts- und diversitätssensible Beteiligung – wie beim Nationalen Aktionsplan Kinderchancen – gelingen?

 

Die Ausgabe macht deutlich: Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist überfällig. Erst dann wären alle staatlichen und nichtstaatlichen Akteure verpflichtet, das Kindeswohl konsequent und rechtskreisübergreifend zu berücksichtigen.

 



Aus dem Inhalt:

Im besten Interesse des Kindes
Plädoyer für ein an den Kinderrechten orientiertes Verständnis des Kindeswohls

Jörg Maywald, Berlin

Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen:
Zu Aufwachsensbedingungen, Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen

Gerlinde Janschitz, Jessica Knauer, Laura Castiglioni, München
 
Personelle Unterbesetzung als Risiko für das Kindeswohl

Till Mischko, Berlin
 
Interview mit Claudia Kittel: „Keine staatlichen Maßnahmen, auch nicht zum Schutz von Kindern, ohne Gehör und Berücksichtigung der views von Kindern“

Claudia Kittel, Berlin




Das Heft können Sie direkt hier im Shop bestellen. Sie bekommen dann zeitnah einen Freischaltcode per Email zugeschickt, mit dem Sie sich zum digitalen Lesen registrieren können und die gekaufte Ausgabe freischalten. 
Oder Sie erwerben die Ausgabe direkt über diesen Link - https://zeitschrift.liga-kind.de - zu unserem frühe-Kindheit-Zeitschriften Kiosk. Dort finden Sie alle digitalen Ausgaben ab 02/2018

12,00 EUR
frühe Kindheit Nr. 1/26 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 01/2026
Neurodiversität in der frühen Kindheit
Entwicklung verstehen, Kinder gezielt unterstützen

unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit widmet sich einem Thema, das pädagogische Einrichtungen zunehmend beschäftigt: Neurodiversität in der frühen Kindheit.

Der Begriff wird vielfältig genutzt – politisch, sozialwissenschaftlich oder deskriptiv – und steht für die Anerkennung unterschiedlicher neurobiologischer Entwicklungswege. Besonders in den ersten Lebensjahren sind Unterschiede in Aufmerksamkeit, Emotionen, Motorik oder Verhalten häufig Teil normaler Entwicklungsprozesse. Gleichzeitig können bestimmte Auffälligkeiten früh auf Entwicklungsrisiken hinweisen.

Diese Ausgabe beleuchtet beide Seiten: die Vielfalt kindlicher Entwicklung und die Notwendigkeit, mögliche Risiken professionell zu erkennen.

Das erwartet Sie im Heft:

  • Eine differenzierte Begriffsklärung von Neurodiversität und Neurodivergenz
  • Perspektiven einer neuroaffirmativen Pädagogik, die Unterschiede wertschätzt, ohne zu pathologisieren
  • Einblicke aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Diagnostik, Grenzen des Neurodiversitätskonzepts und früher Förderung
  • Praxisberichte und persönliche Stimmen, u. a. aus Sicht einer Jugendlichen, aus der Familienarbeit und durch die Vorstellung der Dyspraxie-Deutschland-Stiftung

Alle Beiträge verdeutlichen: Ein professioneller Umgang mit Neurodiversität braucht einen offenen, respektvollen und zugleich wissenschaftlich fundierten Blick auf kindliche Entwicklung – zum Wohl der Kinder und mit Blick auf ihre Chancen und Teilhabe.

Für pädagogische Fachkräfte, Studierende, Wissenschaftlerinnen und alle, die kindliche Entwicklung differenziert verstehen möchten.

 



Aus dem Inhalt:

Was ist Neurodiversität?
Eine interdisziplinäre Perspektive für die frühe Bildung

Andrea Tures und Georg Repnikov

Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit
Andrea Tures

Neurodiversität in der frühen Kindheit - Grenzen eines Konzepts im Lichte evidenzbasierter Diagnostik und Behandlung
Frank Paulus und Eva Möhler

Interview mit Michael Kölch


Aus der Praxis
Neurodiversität - Jeder hat das Potenzial zu blühen
Nora Hiseni

Bildungspartnerschaft und multiprofessionelle Zusammenarbeit mit neurodivergenten Familien
Sara Frese, Gießen

Ein Meilenstein für ein „unsichtbares Handicap“
Anja und Markus Gehlken




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12,00 EUR
frühe Kindheit Nr. 1/24
Gesunde Ernährung und Gestaltung von Mahlzeiten

Gesunde Kinderernährung
Hermann Kalhoff, Dortmund, Kathrin Sinningen und Mathilde Kersting, Bochum
 
Bildungsort Mahlzeit – Vielfalt erwünscht!
Sigrid Fellmeth, Mannheim
 
In Beziehung sein: Mahlzeiten in der Kinderkrippe professionell responsiv begleiten
Dorothee Gutknecht, Freiburg
 
Essenssituationen in der Krippe
Bianka Pergande, Berlin, und Frauke Hildebrandt, Potsdam
 
Adipositas im Kleinkindalter Ist „das verwächst sich doch“ noch aktuell?
Juliane Pflanz, Berlin, und Gabriel Torbahn, Nürnberg
 
Werbeschranken für Ungesundes: Effektive Regeln zum Schutz der Kinder sind überfällig
Oliver Huizinga, Berlin
 
| Interview
„Es ist wichtig, die Lebensmittelvielfalt zu nutzen und Kindern immer wieder die Möglichkeit zu geben, neue Geschmackseindrücke kennenzulernen“
Sonja Fahmy, Ernährungswissenschaftlerin und Mitarbeiterin in dem Projekt „IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung“ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) in Bonn
 

Für eine gute Gestaltung der Mahlzeiten sind Regeln für das Miteinander wichtig, aber auch Regeln, die sich an den Rechten der Kinder orientieren. Dabei kann zwischen
Selbstbestimmung, Partizipation und erwachsener Verantwortung unterschieden werden.
Jedes Kind entscheidet selbst, ob es etwas isst sowie was und wieviel von dem angebotenen Essen (im Rahmen von Verteilungsgerechtigkeit) es zu sich nimmt. Ausnahmen
sind zum Beispiel im Falle einer Nahrungsunverträglichkeit notwendig.
15,00 EUR
frühe Kindheit Nr. 3/24

frühe Kindheit, Ausgabe 03/2024
Adultismus - Diskriminierung aufgrund des Alters

Adultistische Verhaltensweisen und Verhältnisse zu überwinden erfordert von den Erwachsenen, ihre Macht selbstkritisch zu reflektieren. Es geht darum, die Bedürfnisse und Sichtweisen der Kinder zu respektieren sowie eigenständiges Denken und Handeln zu fördern. Wenn die Potentiale der Kinder nicht nur mit Blick auf die Zukunft, sondern vor allem in der Gegenwart gesehen werden, dann können Kinder und Erwachsene davon profitieren.


AUS DEM  INHALT

Endlich aufräumen – mit Adultismus
Hjördis Hornung und Philip Meade, Berlin

Adultismus in Kindertageseinrichtungen
Peter Keßel, Osnabrück

Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen – Diversitätsbewusstsein und Diskriminierungskritik Der Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© als inklusives Praxiskonzept
Sandra Richter, Berlin

Wie Worte verletzen, verunsichern und diskriminieren
Lea Wedewardt, Oranienburg bei Berlin

Kinderschutz im institutionellen Kontext Das pädagogische Personal und dessen Rolle im Hinblick auf Grenz- und Fehlverhalten gegenüber Kindern in Kindertageseinrichtungen
Sarah Schmelzeisen-Hagemann und Theresa Bleistein, Augsburg

„Um dem Adultismus den Boden zu entziehen, müssen Kinder Möglichkeiten haben, am gesellschaftlichen Leben außerhalb der pädagogischen Institutionen teilzunehmen und Mitverantwortung zu übernehmen“ (Interview)
Prof. Dr. Manfred Liebel, Professor a.D. für Soziologie an der Technischen Universität Berlin sowie Mitgründer, ehemaliger Leiter und Schirmherr des Masterstudiengangs „Childhood Studies and Children’s Rights (MACR)“ an der Fachhochschule Potsdam

Das Projekt „SEL – Sozial-emotionale Kompetenzen in Kitas fördern“ Der europäische Gedanke in der frühpädagogischen Praxis
Stella Valentien, Berlin

Machtgeschichten Und: welche Botschaften wir Kindern eigentlich (nicht) mitgeben wollen!
Anne Sophie Winkelmann, Berlin

„Das verstehst du noch nicht! Dafür bist du zu klein!“ Adultismus in der Kita
Silke Hubrig, Bremen

Kinderrechte in der Medizin Kenntnisstand, Umsetzungsvorstellungen und Trainingsbedarf der Ärzt:innenschaft in Deutschland
Can Kuseyri, Potsdam


 



IN EIGENER SACHE:
Am 18. Oktober 2024 findet in Berlin unter dem Titel "Friedens- und Konfliktfähigkeit" von Kindern in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Berlin die diesjährige Jahrestagung
der Liga statt. Das Thema ist hochaktuell und wir laden Sie sehr herzlich zur Teilnahme ein.

Nähere Informationen unter https://liga-kind.de/jahrestagung/

>> Ticket kaufen

15,00 EUR