Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen von Kitakindern vor dem Übergang zur Grundschule - Ergebnisse einer Interviewstudie von Kitakindern in der Stadt Herne
Von Margitta Hunsmann, Dietmar Jäkel und Kathrin Müthing

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-14

Die Stadt Herne hat im Sommer 2013 eine Interviewstudie mit Kitakindern zum Übergang in die Grundschule durchführen lassen. Die Interviews waren ein Baustein im Rahmen des Bundesprojekts „Lernen vor Ort“ im Handlungsfeld Übergänge.
 
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Die psychosexuelle Entwicklung in der frühen Kindheit
Von Bettina Schuhrke

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Die Auseinandersetzung mit der sexuellen Entwicklung von Kindern profitiert von zwei gegensätzlichen Perspektiven: davon, sexuelle Entwicklung als etwas Besonderes anzuerkennen im Vergleich mit anderen Bereichen der kindlichen Entwicklung, und davon, sie als nichts Besonderes anzusehen.
 
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Sexuelle Bildung und ihr gewaltpräventiver Charakter in der Kindertagesstätte
Von Anja Henningsen und Mirja Beck

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Sexuelles wird in Kindertagesstätten meist nur dann thematisiert, wenn es um sexuelle Gewalt oder um andere problembehaftete sexualitätsbezogene Kontexte geht. Pädagoginnen und Pädagogen greifen regulierend ein beim Gebrauch sexualisierter Sprache, gemeinsamen Toilettengängen oder bei unerwünschten aber lustvollen Selbst- und Fremderkundungen. Es ist problematisch, wenn zur Sexualität immer nur in negativen Zusammenhängen agiert wird, da ein Sich-anfreunden der Kinder mit den lustvoll-erregenden Erfahrungsmöglichkeiten auf diese Weise kaum möglich erscheint.
 
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Sexualfreundliche Erziehung in Kitas - Definitionen und Argumente
Von Stefan Timmermanns

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Die größten Schwierigkeiten, wenn es um das Thema Sexualerziehung im Kindergarten geht, verursachen oftmals die Begrifflichkeiten. Hören Eltern zum Beispiel, dass eine Einrichtung ein sexualpädagogisches Konzept einführen möchte, sind Missverständnisse vorprogrammiert. Es wird schnell vermutet, dass die Kinder mit Themen konfrontiert werden sollen, für die sie doch noch viel zu jung sind. Der Kernpunkt, um den es in diesem Zusammenhang geht, ist die Frage, welches Verständnis von Sexualität zugrunde gelegt wird, wenn kindliches Sexualverhalten thematisiert wird.
 
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Männer in Kitas: Zwischen Rollenvorbild und Generalverdacht
Von Anna Buschmeyer

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Wie die folgenden Interviewausschnitte (aus Buschmeyer 2013b) zeigen, lösen Männer im Erzieherberuf nach wie vor unterschiedliche Reaktionen aus. "Also, es gibt auch Eltern, die wirklich sagen, dass sie ihr Kind halt, also die es als positiv empfunden haben, bevor sie ihr Kind angemeldet haben, dass es hier einen Mann gibt" (Daniel Albers). „... also am Anfang, wo ich da dieses Vorpraktikum gemacht habe, da haben schon, sind manche Eltern vorsichtiger gewesen, wegen einem Mann, weil der so ... warum macht ein Mann sowas? Ob da irgendwelche Neigungen dahinter stecken oder so ... und ... also da könnte ich mir schon vorstellen, dass man irgendwie welche Schwierigkeiten kriegt oder so...“ (Christian Jahn).
 
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Sexuelle Bildung benötigt einen "roten Faden" - Gedanken zur Umsetzung eines sexualpädagogischen Konzepts in Einrichtungen der Vorschulerziehung
Von Beate Martin

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Sexuelle Bildung benötigt eine Grundlage und Kontinuität, also eine Konzeption. Eltern überlegen in der Regel von Geburt an, wie sie ihr Kind fördern und optimal begleiten können. Viele Lernfelder werden den Kindern im Elternhaus und in Einrichtungen der Erziehungshilfe frühzeitig eröffnet wie z. B. musikalische Früherziehung oder das Erlernen einer Fremdsprache. Warum aber fällt es Eltern und Erziehenden so schwer, das Gleiche in Bezug auf sexuelle Bildung mitzudenken?
 
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Trau dich!- Bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs
Von Stefanie Amann

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) haben am 12.11.2012 die bundesweite Initiative „Trau dich!“ zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs gestartet. Sie ist eine Maßnahme des „Aktionsplan 2011 der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung“ und setzt die zentralen Ergebnisse und Empfehlungen des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“ und der Geschäftsstelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs um.
 
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"Wir sind eine Kita und haben mit dem Thema nichts zu tun!" - Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt sind wichtig.
Von Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-14

Kinder können sich nicht selbst vor sexualisierter Gewalt schützen. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen. Deshalb ist es wichtig, dass pädagogische Fachkräfte mit dem Thema Missbrauch aufmerksam und ohne Abwehrhaltung umgehen, auch wenn es ein schweres und belastendes Thema ist, das wir lieber verdrängen als wahrhaben wollen. Kinder unternehmen nicht viele Versuche, sich in ihrer Not anzuvertrauen. Pädagogische Fachkräfte sollten deshalb entsprechende Signale erkennen können und wissen, wie sie sich im Verdachtsfall zu verhalten haben. Es ist wichtig, dass sie vertrauensvolle und kompetente Ansprechpersonen für Kinder sind – auch und gerade für die vielen Kinder, die sexuelle Übergriffe im familiären und sozialen Nahfeld erfahren.
 
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