Diskriminierung und Trauma
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frühe Kindheit Nr. 1/26 - DIGITAL

frühe Kindheit, Ausgabe 01/2026
Neurodiversität in der frühen Kindheit
Entwicklung verstehen, Kinder gezielt unterstützen

unsere neue Ausgabe der frühen Kindheit widmet sich einem Thema, das pädagogische Einrichtungen zunehmend beschäftigt: Neurodiversität in der frühen Kindheit.

Der Begriff wird vielfältig genutzt – politisch, sozialwissenschaftlich oder deskriptiv – und steht für die Anerkennung unterschiedlicher neurobiologischer Entwicklungswege. Besonders in den ersten Lebensjahren sind Unterschiede in Aufmerksamkeit, Emotionen, Motorik oder Verhalten häufig Teil normaler Entwicklungsprozesse. Gleichzeitig können bestimmte Auffälligkeiten früh auf Entwicklungsrisiken hinweisen.

Diese Ausgabe beleuchtet beide Seiten: die Vielfalt kindlicher Entwicklung und die Notwendigkeit, mögliche Risiken professionell zu erkennen.

Das erwartet Sie im Heft:

  • Eine differenzierte Begriffsklärung von Neurodiversität und Neurodivergenz
  • Perspektiven einer neuroaffirmativen Pädagogik, die Unterschiede wertschätzt, ohne zu pathologisieren
  • Einblicke aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu Diagnostik, Grenzen des Neurodiversitätskonzepts und früher Förderung
  • Praxisberichte und persönliche Stimmen, u. a. aus Sicht einer Jugendlichen, aus der Familienarbeit und durch die Vorstellung der Dyspraxie-Deutschland-Stiftung

Alle Beiträge verdeutlichen: Ein professioneller Umgang mit Neurodiversität braucht einen offenen, respektvollen und zugleich wissenschaftlich fundierten Blick auf kindliche Entwicklung – zum Wohl der Kinder und mit Blick auf ihre Chancen und Teilhabe.

Für pädagogische Fachkräfte, Studierende, Wissenschaftlerinnen und alle, die kindliche Entwicklung differenziert verstehen möchten.

 



Aus dem Inhalt:

Was ist Neurodiversität?
Eine interdisziplinäre Perspektive für die frühe Bildung

Andrea Tures und Georg Repnikov

Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit
Andrea Tures

Neurodiversität in der frühen Kindheit - Grenzen eines Konzepts im Lichte evidenzbasierter Diagnostik und Behandlung
Frank Paulus und Eva Möhler

Interview mit Michael Kölch


Aus der Praxis
Neurodiversität - Jeder hat das Potenzial zu blühen
Nora Hiseni

Bildungspartnerschaft und multiprofessionelle Zusammenarbeit mit neurodivergenten Familien
Sara Frese, Gießen

Ein Meilenstein für ein „unsichtbares Handicap“
Anja und Markus Gehlken




Das Heft können Sie direkt hier im Shop bestellen. Sie bekommen dann zeitnah einen Freischaltcode per Email zugeschickt, mit dem Sie sich zum digitalen Lesen registrieren können und die gekaufte Ausgabe freischalten. 
Oder Sie erwerben die Ausgabe direkt über diesen Link - https://zeitschrift.liga-kind.de - zu unserem frühe-Kindheit-Zeitschriften Kiosk. Dort finden Sie alle digitalen Ausgaben ab 02/2018

12,00 EUR
Veränderungen der Kindertagesbetreuung in den zurückliegenden 25 Jahren
Veränderungen der Kindertagesbetreuung in den zurückliegenden 25 Jahren

| Von Bernhard Kalicki

Der vorliegende Beitrag will den Wandel der Kindertagesbetreuung in Deutschland im letzten Vierteljahrhundert skizzieren. Der Zeitraum ist bewusst so gewählt, da zur Jahrtausendwende der sog. PISA-Schock die Schwächen des deutschen Bildungssystems offenlegte und die Erwartungen an die frühkindliche Bildung hochschnellen ließ (Fthenakis 2003). Der rasante Zeitwandel wird deutlich, wenn man sich vor Augen führt, dass bereits in der Mitte des gewählten Zeitintervalls – im August 2013 und damit vor immerhin zwölf Jahren – der Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot für ein- und zweijährige Kinder eingeführt wurde. Die nachzuzeichnenden Veränderungen spiegeln sowohl Fortschritte und als auch Rückschritte, sie vermitteln zuweilen den Eindruck von recht willkürlichen Themensprüngen und geben vielleicht Anlass, über die Chancen und Grenzen einer strategischen Entwicklung und Steuerung von Betreuungssystemen nachzudenken (Leseman, in Vorb.; Rauschenbach et al. 2022).
3,00 EUR
Wandel der Elternschaft mit jungen Kindern
Wandel der Elternschaft mit jungen Kindern
Wie sich Familien und mit ihnen die frühe Kindheit verändert haben

| Von Sabine Walper


Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte haben Familien einen merklichen Wandel erfahren, der auch die frühe Kindheit und das Aufwachsen von Kindern betrifft. Diese Veränderungen zeigen sich sowohl in der Familienstruktur als auch in der Arbeitsteilung der Eltern, der familienergänzenden außerhäuslichen Betreuung von Kindern und nicht zuletzt in den Anforderungen und Ansprüchen an die Pflege und Erziehung der Kinder, also in der Ausgestaltung von Elternschaft.
3,00 EUR
Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen – Diversitätsbewusstsein und Diskriminierungskritik
Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen – Diversitätsbewusstsein und Diskriminierungskritik
Der Ansatz der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung© als inklusives Praxiskonzept

| Von Sandra Richter


Vorurteile und Diskriminierung in Kitas? Menschen ohne eigene Diskriminierungserfahrungen erscheint das Thema häufig nicht relevant. Tatsache ist jedoch, dass gesellschaftliche  Machtstrukturen auch in pädagogischen Einrichtungen wirken und bereits sehr junge Menschen von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind (vgl. Richter 2024, S. 7). Ebenso zeigen sich Ausschlüsse und Diskriminierung in der Zusammenarbeit mit Familien, innerhalb von Teams und auch auf Trägerebene.
3,00 EUR