Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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„Es geht nicht um ein Mehr an neuer Diagnostik oder Untersuchungen, sondern oft um ein Mehr an Wissen und ein Mehr an Vernetzung“
„Es geht nicht um ein Mehr an neuer Diagnostik oder Untersuchungen, sondern oft um ein Mehr an Wissen und ein Mehr an Vernetzung“ 

| Fragen von Prof. Dr. Jeanette Roos an Prof. Dr. Michael Kölch, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter an der Uni-Klinik Rostock
Artikel frühe Kindheit - Ausgabe 01 2026:
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Neurodiversität in der frühen Kindheit
Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit 
Grenzen eines Konzepts im Lichte evidenzbasierter Diagnostik und Behandlung


| Von Frank W. Paulus und Eva Möhler

Neurodiversität bezeichnet die natürliche Vielfalt in Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Aufmerksamkeit, Emotion, Motorik und Sozialverhalten innerhalb der menschlichen Population. Dysfunktionalitäten, Defizite und Störungen werden nicht als solche, sondern allein als Varianten menschlicher Entwicklung verstanden. Diese Unterschiede sind graduell und dimensional, nicht kategorial, daher gibt es keine klare Trennlinie zwischen „normal“ versus „defizitär“ oder „gestört“.
Das Konzept der Neurodiversität setzt eher auf Dauerhaftigkeit, Akzeptanz und Normalisierung einer Andersartigkeit, was im klinischen Kontext überforderter, hochbelasteter und verzweifelter Eltern in den Säuglings- und Kleinkindambulanzen in der Regel nicht ausreichen würde, denn um häusliche Eskalationen wie zum Beispiel Kindesmisshandlung und Schütteltraumasyndrom zu verhindern – die bei sogenannten ‚Schreibabys‘, ebenso wie überhaupt in der frühen Kindheit, häufiger auftreten, muss oft rasch umfassende klinische Hilfe angeboten werden. Diese kann es ohne eine Diagnose und den differentialdiagnostischen Ausschluss somatischer Diagnosen (z. B. GÖR, Otitis, Fraktur) – und damit einen Störungsbezug – derzeit nicht geben. Was nicht heißt, dass das Konzept nicht – insbesondere mit seiner Ressourcenorientierung – mitgedacht werden kann, aber es ist alleinig in der klinischen Versorgungsrealität bei weitem nicht ausreichend und unter Umständen sogar riskant, wie im Verlaufe des Artikels klarwerden wird.
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Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit
Neuroaffirmative Pädagogik in der frühen Kindheit 

| Von  Andrea Tures

Neurodiversität taucht als Begriff mittlerweile in vielfältigen Kontexten auf. Doch welche Konsequenzen hat Neurodiversität für die pädagogische Arbeit in kindheitspädagogischen Institutionen? Welche Anforderungen an pädagogische Fachkräfte sind damit für die Gestaltung des pädagogischen Alltags in Krippen, Kindertageseinrichtungen und Schulen verbunden? Der vorliegende Beitrag greift diese Fragen auf und erklärt, wie die unterschiedlichen neurobiologischen Ausgangslagen aller Kinder und ihrer Familien systematisch berücksichtigt und gleichzeitig Konzepte bereitgestellt werden können, die neurodivergente Kinder in ihrer Entwicklung fördern.
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Was ist Neurodiversität? Eine interdisziplinäre Perspektive für die frühe Bildung
Was ist Neurodiversität? 
Eine interdisziplinäre Perspektive für die frühe Bildung


| Von Georg Repnikov und Andrea Tures

Neurodiversität ist ein Begriff, der für die Diskussion um frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung große Relevanz hat. Doch was steckt hinter diesem Konzept und welche Bedeutung hat es für die Phase der frühen Kindheit? Wir nehmen in diesem Beitrag eine Einordung vor und knüpfen dabei an das Ziel der Deutschen Liga für das Kind (o.J.) an, „das Wohlergehen von Kindern zu fördern und ihre Rechte und Entwicklungschancen in allen Lebensbereichen zu verbessern”. Denn nur, wenn wir versuchen, die große Bandbreite an neurobiologischen Veranlagungen im Zusammenspiel mit den Lebens- und Lernumfeldern neurodivergenter Kinder und ihrer Familien zu verstehen, können wir dieses Ziel umsetzen.
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„Keine staatlichen Maßnahmen, auch nicht zum Schutz von Kindern, ohne Gehör und Berücksichtigung der views von Kindern“
„Keine staatlichen Maßnahmen, auch nicht zum Schutz von Kindern, ohne Gehör und Berücksichtigung der views von Kindern“

| Fragen von Mara Völger und Annika Packmor an Claudia Kittel, Leiterin der Monitoringstelle UN-Kinderrechtskonvention
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Personelle Unterbesetzung als Risiko für das Kindeswohl
Personelle Unterbesetzung als Risiko für das Kindeswohl

| Von Till Mischko

Überlastetes Personal, steigender Druck und sinkende Betreuungsqualität – eine Analyse aktueller Entwicklungen zeigt, wie strukturelle Defizite in Kitas die Entwicklung von Kindern gefährden.
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Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen
Der Nationale Aktionsplan Kinderchancen
Zu Aufwachsensbedingungen, Teilhabechancen und Beteiligungsmöglichkeiten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen


| Von Gerlinde Janschitz, Jessica Knauer und Laura Castiglioni

In den Ländern der Europäischen Union ist etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht (2024: 24,2 Prozent; Eurostat 2025a). Für viele dieser Kinder und Jugendlichen stellt Armut nicht lediglich eine vorübergehende Lebenslage dar, sondern wirkt häufig bis ins Erwachsenenalter fortund überträgt sich mitunter auch auf die nächste Generation.
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Im besten Interesse des Kindes
Im besten Interesse des Kindes
Plädoyer für ein an den Kinderrechten orientiertes Verständnis des Kindeswohls


| Von Jörg Maywald

Das Kindesinteresse kann als übergreifender Begriff verstanden werden, in dem der vom Kind geäußerte Wille (subjektives Interesse) und das Wohl des Kindes (objektives Interesse) zusammenkommen und in eine kindgerechte Balance gebracht werden müssen. Im Unterschied zum in Deutschland herkömmlichen, oft paternalistisch geprägten Kindeswohl-Begriff erfordert ein zeitgemäßes Verständnis des Kindesinteresses die systematische Einbeziehung der Kinderperspektive und die Anerkennung von Kindern als Rechtssubjekte mit umfassenden Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten.
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