Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Bildungspläne im Wandel: Evidenzbasierte Grundlagen für Qualität in der frühen Bildung
Bildungspläne im Wandel: Evidenzbasierte Grundlagen für Qualität in der frühen Bildung

| Von Fabienne Becker-Stoll

Bildungspläne sind ein wesentliches Steuerungsinstrument für die Qualitätsentwicklung in der frühen Bildung. Sie bilden den fachlichen Referenzrahmen für pädagogisches Handeln, dienen der Professionalisierung frühpädagogischer Fachkräfte und schaffen eine gemeinsame Grundlage für die gesellschaftliche Verständigung über Bildungsziele in der frühen Kindheit.
Artikel frühe Kindheit - Ausgabe 03 2025:
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Situative Mediennutzungsempfehlungen unter Berücksichtigung von Schutz-, Teilhabe- und Befähigungsrechten Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung
Situative Mediennutzungsempfehlungen unter Berücksichtigung von Schutz-, Teilhabe- und Befähigungsrechten Bedeutung und Risiken digitaler Mediennutzung

| Von Ramiro Glauer, Potsdam

Digitalisierung wird als wesentliche Triebkraft wirtschaftlicher Entwicklung und als eine der größten gegenwärtigen Herausforderungen unserer Gesellschaft angesehen. Die digitale Speicherung und Verarbeitung von Informationen kommt mittlerweile in nahezu allen Lebensbereichen zur Anwendung.
Insbesondere digitale Vernetzung, Cloud-Anwendungen und maschinelles Lernen verändern Produktions- und Organisationsabläufe, die Art wie wir uns informieren, wie wir zueinander in Kontakt treten, wie wir unsere Erinnerungen organisieren oder wie wir unsere Gesundheit im Blick haben.
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Digitalität als Alltag - Bildung als Aufgabe
Digitalität als Alltag - Bildung als Aufgabe

| von Helen Knauf

Digitale Technologien durchdringen alle Lebensbereiche – auch die Lebenswelt von Kindern. Bereits im frühen Alter begegnen sie digitalen Geräten, Anwendungen und Plattformen, sowohl in der Familie als auch zunehmend in Kindertageseinrichtungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich nicht mehr die Frage, ob Digitalität Teil frühkindlicher Bildung sein sollte, sondern wie pädagogische Konzepte gestaltet werden können, um Kinder im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten und zu stärken.
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Digitale Medien in den ersten Lebensjahren – Verantwortung zwischen Schutz und Teilhabe
Digitale Medien in den ersten Lebensjahren – Verantwortung zwischen Schutz und Teilhabe

| Von Jeanette Roos und Andrea Kern

Digitale Medien sind längst Bestandteil des Alltags – auch im Leben der jüngsten Kinder. Bereits Säuglinge und Kleinkinder wachsen in einer von Smartphones, Tablets oder vernetzten Spielzeugen geprägten Umwelt auf, in der digitale Geräte nahezu selbstverständlich präsent sind (mpfs, 2024; Schmid et al., 2025). Öffentliche Debatten kreisen häufig um die Frage nach dem „Ob“ der Mediennutzung im frühen Kindesalter. Angesichts gesellschaftlicher Realität und der Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention (UN General Assembly, 1989) greift dies jedoch zu kurz. Entscheidend ist vielmehr das „Wie“: Unter welchen Bedingungen können digitale Medien entwicklungsunterstützend wirken? Welche Risiken bestehen und welche Verantwortung tragen Erwachsene, insbesondere Eltern und pädagogische Fachkräfte?
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„Wir verlieren den Zugang zu vielen Familien, die früher Unterstützung brauchen, und wir brauchen sehr viel aktivere, sehr viel frühzeitigere Hilfeangebote in diesem Bereich“
„Wir verlieren den Zugang zu vielen Familien, die früher Unterstützung brauchen, und wir brauchen sehr viel aktivere, sehr viel frühzeitigere Hilfeangebote in diesem Bereich“

| Fragen von Annika Packmor, Redaktion frühe Kindheit, an Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm
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Diskriminierung und Trauma
Diskriminierung und Trauma
bei Kindern mit Flucht- und Migrationsgeschichte

| Von Areej Zindler und Hannah Wunderlich

Der Artikel beleuchtet die verschiedenen Belastungsfaktoren, denen Kinder mit Migrations- oder Fluchthintergrund ausgesetzt sind. Hierbei wird der Blick auf die prä-, peri- und postmigratorischen Phasen gerichtet, in denen Traumata entstehen können, die teils lebenslange Folgen haben. Es wird aufgezeigt, dass viele Kinder besonders nach der Flucht / Migration, in der sogenannten postmigratorischen Phase, anhaltende Diskriminierung erleben, die sich in quasi allen Bereichen ihres Lebens manifestiert: im Alltag, in der Schule, in der Kita, im
Gesundheitswesen und so weiter. Die tiefgreifenden Auswirkungen von Diskriminierung und der Zusammenhang mit Trauma werden erläutert. Zum Abschluss werden Ansatzpunkte erörtert, die zur Bekämpfung von Diskriminierung beitragen können.
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Kinderrechtsbasierter Kinderschutz
Kinderrechtsbasierter Kinderschutz
Kindertageseinrichtungen als sichere Orte für Kinder

| Von Jörg Maywald

Jedes Kind hat das tiefe Bedürfnis, ohne Gewalt aufzuwachsen. Das „Bedürfnis nach körperlicher Unversehrtheit, Sicherheit und Regulation“ (Brazelton & Greenspan 2002, S. 109 ff.) gehört zu den Grundbedürfnissen (Basic Needs) aller Kinder. Freiheit von Gewalt ist aber nicht nur ein Bedürfnis, sondern auch ein Recht jedes Kindes.
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Gewalt in der Familie
Gewalt in der Familie
Die Rolle elterlicher Überlastung und Erziehungseinstellungen

| Von Susanne Witte

Körperliche und psychische Gewalt gegen Kinder und Jugendliche umfasst viele unterschiedliche Verhaltensweisen. Wird Kindern und Jugendlichen mit Absicht ein körperlicher Schaden zugefügt oder dieser in Kauf genommen, so wird dies als körperliche Gewalt eingeordnet (English und the Longscan Investigators 1997). 
Psychische Gewalt umfasst Verhaltensweisen, mit denen eine Person herabgesetzt, bedroht oder beleidigt wird (zum Beispiel Glaser 2002). Psychische und körperliche Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wird besonders häufig durch Eltern verübt, während bei sexueller Gewalt Täter*innen auch häufig aus dem sozialen Umfeld kommen (Jarczok et al. 2023).
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