Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Kinder in Stief- und Patchworkfamilien - Die Vielfalt der Eltern- und Kindschaftsverhältnisse als Herausforderung für Eltern und Kinder
Von Sabine Walper und Christine Entleitner-Phleps

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

Kinder und Jugendliche wachsen in Deutschland nach wie vor mehrheitlich in einer Kernfamilie mit beiden Eltern auf. Allerdings befinden sich Familien in einem beachtlichen Umbruch, insbesondere durch den Bedeutungsverlust der Ehe und die zunehmende Instabilität von Paarbeziehungen. Gleichwohl stehen Partnerschaft und Familie hoch im Kurs. Entsprechend ist das Ende einer Partnerschaft vielfach mit der Hoffnung auf eine bessere neue Chance verbunden. Gerade wenn Eltern sich früh, mit noch jungen Kindern, trennen, ist die Wahrscheinlichkeit einer Folgepartnerschaft und mit ihr die Gründung einer Stieffamilie hoch. Um die Besonderheiten von Stieffamilien geht es in diesem Beitrag.
 
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Vielfalt von Regenbogenfamilien und die Gestaltung multipler Elternschaften
Von Pia Bergold

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

In den letzten drei Jahrzehnten haben lesbische Frauen und schwule Männer beharrlich um die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen mit verschiedengeschlechtlichen Partnerschaften und um die Anerkennung ihrer Familien gekämpft. Folge dieser Bemühungen waren zahlreiche Gesetzesänderungen, die im Oktober 2017 mit der Öffnung der Ehe für alle ihren bisherigen Höhepunkt erreicht haben. Die öffentlichen Debatten insbesondere um das gemeinsame Adoptionsrecht verdeutlichten, dass auch nicht-heterosexuelle Männer und Frauen sich Kinder wünschen und dass dies bereits gelebte Realität ist.
 
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Multiple Elternschaft im Falle von Adoption und Pflegekindschaft
Von Ina Bovenschen

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

Es sind ganz unterschiedliche Gründe, aus denen Kinder und Jugendlichen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können. Eltern können sterben oder sich dagegen entscheiden, ein Kind aufzuziehen. In anderen Fällen schaffen es Eltern nicht, ihr Kind angemessen zu versorgen und zu fördern, so dass die Kinder nicht die Sicherheit erfahren, die für eine gesunde Entwicklung notwendig ist. Eine Adoption oder eine Unterbringung in einer Pflegefamilie bieten einem Kind, das nicht bei seinen leiblichen Eltern aufwachsen kann, die Möglichkeit, unter den förderlichen Entwicklungsbedingungen einer Familie aufzuwachsen.
 
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Brauchen wir eine Impfpflicht? - Masern, eine gefährliche, durch Impfung vermeidbare Erkrankung
Von Hans-Iko Huppertz und Ulrich Heininger

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Die Masern gehören zu den sogenannten "Kinderkrankheiten", ein etwas beschönigender Begriff, der früher gebraucht wurde, als die Masern und andere Erkrankungen im frühen Kindesalter auftraten und jedes Kind diese Erkrankungen durchmachen musste. Damals wiesen Kinder in den ersten fünf Lebensjahren noch eine hohe Krankheitslast und sogar Sterblichkeit an Masern auf.
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Rechtliche Rahmenbedingungen einer Impfpflicht
Von Juliane Netzer-Nawrocki und Kyrill Makoski

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

In Deutschland gibt es im Moment keine allgemein verbindliche Pflicht zur Impfung – anders als in anderen Ländern (Cantor 2019; Ukkonen 2018). Zuletzt wurde Anfang der 1980er Jahre die Pflicht zur Pockenimpfung aufgehoben. Allerdings wird derzeit (wieder) darüber diskutiert, ob die Masernimpfung für alle Schüler verbindlich gemacht werden soll. Das Bundesministerium für Gesundheit hat hierzu einen Gesetzesentwurf vorgelegt (BT-Drucksache 19/13452), der bereits kontrovers diskutiert wird. Vor dem Hintergrund der medialen Aufmerksamkeit für die Thematik "Impfpflicht" gibt dieser Beitrag einen Überblick über bestehende Rechtsgrundlagen, gerichtliche Entscheidungen sowie die Frage, ob die Einführung einer Impfpflicht gegen Grundrechte verstößt.
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Impfen als Pflicht?
8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Stellungnahme des Deutschen Ethikrats vom 27. Juni 2019 (Kurzfassung)
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Die Bedeutung der Zeckenschutzimpfung FSME-Impfung: sicherer Schutz vor einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Von Markus Frühwein

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Im Süden Deutschlands ist im Sommer in jedem Jahr wieder Hochzeit für Zecken und damit auch für die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die antibiotisch gut therapierbare Borreliose. In Deutschland werden beide Erkrankungen vor allem vom gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen. Die Zeckenart versteckt sich vorwiegend im offenen Gras, der bodenbedeckenden Laubschicht oder dem dichten Unterholz von Wäldern. Die FSME wird durch das FSME Virus, ein Flavivirus, verursacht und kann in Einzelfällen auch durch rohe Milch infizierter Schafe, Ziegen oder Kühe übertragen werden. Auch Kinder sind häufig von Zeckenstichen betroffen und erkranken auch überdurchschnittlich häufig an FSME. Eine Impfung bietet hier einen sicheren Schutz und sollte für alle Kinder in Risikogebieten, die sich im Freien aufhalten, zum Standard gehören.
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Die Idee einer Impf-App für Kinder - Worin liegt der praktische Nutzen? Und würde sie von ihrer Zielgruppe überhaupt beachtet?
Von Verena Brandt

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19
Impfungen gelten weithin als eine der größten Errungenschaften der öffentlichen Gesundheit. Sie zählen nicht nur zu den "wichtigsten, effektivsten und kostengünstigen Maßnahmen des präventiven Gesundheitsschutzes", sondern "tragen maßgeblich zur Verbesserung der Gesundheitslage von Kindern und Jugendlichen und der Gesamtbevölkerung bei" (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Robert-Koch-Institut 2008, S. 135). Die weltweiten Impfprogramme haben zu einem starken Rückgang der Mortalität und Morbidität zahlreicher Infektionskrankheiten beigetragen. Sie schützen nicht nur den Einzelnen, sondern führen zu einem Kollektivschutz der Bevölkerung (Zepp et al 2015, S. 1).
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