Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Flüchtlingskinder und der Beitrag der Kindertageseinrichtungen für ihre Integration
Von Thomas Meysen, Janna Beckmann und Nerea González Méndez de Vigo

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Flüchtlingskinder erhalten in der Praxis Zugang zu Leistungen der Förderung in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege "spätestens nach sechs Monaten" oder erst dann, wenn die Asylbewerber/innen tatsächlich nach dem landesinternen Verteilungsverfahren untergebracht sind. Aus rechtlicher Perspektive haben die Kinder allerdings schon früher Anspruch bzw. eine Leistungsberechtigung als Ausländer/innen. Der Zeitpunkt bestimmt sich nach § 6 SGB VIII. In dessen Absatz 2 ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen Ausländer Leistungen nach dem SGB VIII beanspruchen können. Weitergehend weist allerdings Absatz 4 auf die Vorrangigkeit des über- und zwischenstaatlichen Rechts hin.

 
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Kinder geflüchteter Familien in der Kita - Einige Implikationen für die Professionalisierung der Fachkräfte
Von Petra Wagner

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Impression 1: Fotos in einer Zeitschrift für Erzieherinnen und Erzieher, die einen Artikel über die Aufnahme von Kindern mit Fluchtgeschichte illustrieren: Auf der einen Bildseite ist eine Frau mit Kopftuch zu sehen, ein Junge steht neben ihr, eine Mutter mit ihrem Kind im Flur einer Kita? Sie hat den Arm um seine Schulter gelegt und scheint etwas zu ihm zu sagen. Auf der entgegengesetzten Bildseite sind drei Kinder, die abwartend-skeptisch zu ihnen herschauen, Kita-Kinder? Die Bildunterschrift: "Aufgabe der Fachkräfte ist es, eine Brücke zu bauen zwischen den Kindern aus Flüchtlingsfamilien und den Kindern, die schon länger in der Kita sind."

Impression 2: Erziehungsberatungsstellen in Berlin berichten, dass zunehmend Eltern mit jungen Kindern zu ihnen kommen, weil die Kinder Angst vor Flüchtlingen äußerten. Die Eltern seien meistenteils überrascht darüber und ratlos, was sie dagegen machen könnten.

 
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Traumasensible Pädagogik - Was Traumatisierung bedeutet und wie Kitas betroffene Kinder unterstützen können
Von Dima Zito

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Die kleine Diyana malt in der Kita Bilder voller Blut und toter Menschen. Wenn die anderen Kinder toben und lauter werden beim Spielen, verkriecht sich Esmail immer wieder blass und zitternd unter dem Tisch und ist kaum ansprechbar.

 
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Kinder brauchen Kunst: Die LichtwarkSchule in Hamburg weitet ihr Angebot aus: Kunst mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen
Von Regine Wagenblast

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Die LichtwarkSchule in Hamburg ist nach Alfred Lichtwark, dem ersten Direktor der Hamburger Kunsthalle, benannt, der als Begründer der Kunstpädagogik gilt. Seit sieben Jahren bietet die LichtwarkSchule in acht Hamburger Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf Kunstkurse für Kinder und Jugendliche an. Dabei folgt sie dem Credo Lichtwarks: "Kunst ist für alle da und kann allen von Nutzen sein."

 
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Willkommen in der Kita - Kinder aus geflüchteten Familien in einer kindgerechten Umgebung aufnehmen
Von Axel Möller

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Die Kindertageseinrichtung (Kita) als Ort frühkindlicher Bildung bietet allen Kindern und deren Familien die Chance, gesellschaftlichen Zusammenhalt von Anfang an zu erleben und geflüchtete Kinder sowie deren Familien zu integrieren. Das erfordert jedoch von Kommunen und den pädagogischen Fachkräften in den Kitas, täglich neue Wege der Problemlösungen zu finden.

 
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"Ein Hund ist keine Kuh"  Mehrsprachigkeit in den ersten Lebensjahren - Entwicklung und Unterstützung im Elementarbereich
Von Anja Leist-Villis

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-16

Mehrsprachige Kinder sind in der Kita längst zur Normalität geworden, der Umgang mit ihnen jedoch nicht. Nach wie vor stellt sich in der Praxis die Frage, wie diese Kinder in ihrer Sprachentwicklung unterstützt werden können. Eine neue Dringlichkeit bekommt die Thematik durch Kinder mit Fluchterfahrungen in den Einrichtungen.

 
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Zur Humorentwicklung von Kindern
Von Werner Wicki

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-16

Wer mit gesunden Kindern zu tun hat – beruflich oder privat – wird bestätigen: Sie lachen oft, häufiger als die Erwachsenen und manchmal auch öfter als diesen lieb ist! Wer das bewundert, sollte nicht vergessen: Sie weinen auch häufiger! Ich werde im Folgenden zunächst die Humorentwicklung im Kontext der allgemeinen emotionalen Entwicklung diskutieren und danach auf einzelne Aspekte der Humorentwicklung näher eingehen.

 
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Humor in der frühen Kindheit
Von Frédéric Fernandes

9 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-16

Im pädagogischen Bereich scheint noch oft ein gewisser Ernst zu herrschen, außer vielleicht bei den Kindern. Säuglinge und Kleinkinder lachen nämlich im Durchschnitt ungefähr 400 Mal am Tag, während Erwachsene nur annähernd 15 Mal dieses Vergnügen haben (vgl. Liebertz 2007, S. 11). Nicht umsonst spricht man auch vom "Ernst des Lebens", wenn die Kinder in die Schule kommen. Aber woran liegt das? Muss pädagogische Arbeit wirklich ernst sein?

 
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