Einzelne Artikel

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Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Verbleib in der Pflegefamilie oder Rückführung zu den leiblichen Eltern? - Sozialpädagogisches Handeln in Rückführungsprozessen
Von Dirk Schäfer

11 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-15

Der Artikel beschreibt aus sozialpädagogischer Perspektive die fachliche und disziplinäre Relevanz von Rückkehrprozessen von Pflegekindern in ihre Herkunftsfamilie. Die Ausführungen beziehen sich dabei auf Pflegeverhältnisse nach § 33 SGB VIII, die nicht von Anfang an zeitlich befristet, sondern langfristig ausgerichtet waren. Neben aktuellen rechtlichen Forderungen, die die Ausgestaltung der Pflegekinderhilfe betreffen, werden Erkenntnisse und Empfehlungen aus einem Praxisforschungsprojekt vorgestellt, die als Vorschlag für sozialpädagogische Qualitätskriterien zu verstehen sind, um die Gestaltung und Begleitung von Pflegeverhältnissen zu verbessern, in denen eine Rückkehr nicht grundsätzlich ausgeschlossen wird.
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Biografiearbeit mit Pflegkindern - Wie die Arbeit mit dem Erinnerungsbuch ein gemeinschaftliches Projekt werden kann
Von Heidrun Sauer

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-15

Jakob ist wütend und traurig, weil seine Mutter nicht zum Treffen im Besuchscafé gekommen ist. Da überrascht ihn sein Sozialarbeiter mit der Idee: "Wir machen ein Buch über dich! " Jakob ist skeptisch, ob es über ihn etwas zu sagen gibt. Aber das ändert sich, als sie loslegen und sich das Buch nach und nach mit den Themen seines Lebens füllt: was er gerne macht, was ihm wichtig ist, das Leben in seiner Pflegefamilie und die Informationen über seine Herkunft.

 
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Hilfen beim Übergang von Careleavern aus Pflegefamilien in die Selbstständigkeit
Von Astrid Staudinger

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-15

Beim Übergang in die Selbstständigkeit sind von den jungen Erwachsenen aus Pflegefamilien sowie deren Pflegeeltern und anderen Unterstützerinnen und Unterstützern viele Details zu beachten und zahlreiche Schritte zu gehen. Fachliche Beratung erhalten die Pflegefamilien dabei von den Beraterinnen und Beratern ihres zuständigen Fachdienstes sowie durch Fortbildungen der Pflegekinderdienste zum Thema Verselbstständigung bzw. Übergang. Idealerweise sind außer den Pflegeeltern auch die jungen Menschen eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

 
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Familienpolitische Leistungen - Mit der Gießkanne
Von Thomas Gesterkamp

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-15

Von früheren Absichtserklärungen zur Familienpolitik haben sich die Regierungsparteien weit entfernt. Das Kindergeld wird nun in zwei Schritten geringfügig erhöht, 2016 soll der Kinderzuschlag für Einkommensschwache steigen. Die einzige echte Neuerung ist das Elterngeld Plus.

 
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Kinder und ihr Umgang mit Geld und Konsum
Von Uta Meier-Gräwe

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-15

Sechs- bis 13-Jährige Kinder in Deutschland erhalten der KidsVerbraucheranalyse 2014 zufolge im Schnitt monatlich 26,35 Euro Taschengeld. Hinzu kommen Geldgeschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten oder auch zu Ostern. Zehn- bis 13-Jährige bekommen zu Weihnachten im Schnitt 96 Euro, zum Geburtstag 84 Euro und zu Ostern weitere 30 Euro. Insgesamt haben sie dadurch jährlich 209 Euro zusätzlich zur persönlichen Verfügung. Bei den Jüngeren zwischen sechs und neun Jahren sind es insgesamt 165 Euro.

 
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Die Wirkung von Sozialkapital auf die seelische Gesundheit von Kindern
Von Andreas Klocke

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-15

Viele Studien haben in den letzten Jahren auf den engen Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit bzw. Armut und Gesundheit hingewiesen. Für Kinder und Jugendliche kann sich der sozioökonomische Status ihrer Herkunftsfamilie in mannigfaltiger Weise auf ihre soziale und gesundheitliche Entwicklung auswirken. Die Zusammenhänge von sozialer Herkunft und Entwicklungsverzögerungen, die in einer Vielzahl von sozialpädiatrischen Untersuchungen nachgewiesen wurden, zeichnen das Bild einer Kumulation von Benachteiligungen der Kinder aus sozial schwachen Familien (Lampert 2010; Kolip et al. 2013). Neben schlechteren Startchancen in Schule und Beruf kommen ein oftmals schlechterer Gesundheitszustand und ungünstige Gesundheitsverhaltensmuster zum Tragen.

 
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Armut bei Kindern: Frühe Folgen und multiple Langzeitwirkungen - Zentrale Ergebnisse der AWO-ISS-Langzeitstudie zu Lebenslage und Zukunftschancen (armer) Kinder – 1999 bis 2009/2010
Von Gerda Holz und Claudia Laubstein

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-15

Galt das gesellschaftliche Phänomen Kinderarmut lange als Tabuthema und wurde ebenfalls im wissenschaftlichen Raum wenig beachtet, so wird es heute öffentlich breit – ja fast schon inflationär – thematisiert, und es liegt umfangreiches Wissen dazu vor. Vor allem drei wissenschaftliche Fachdisziplinen beschäftigen sich mit den Fragen zur Lebenssituation und zum Wohlergehen von armen Kindern

 
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Kinderarmut ist Familienarmut - Blick in den Alltag von armutsgefährdeten Familien in Deutschland
Von Antje Funcke und Mirjam Stierle

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-15

Die gute Nachricht zuerst: In Deutschland leben 8,1 Millionen Kinder unter 15 Jahren in Familien mit gesicherten Einkommensverhältnissen. Bei 2,6 Millionen Kindern sieht das allerdings anders aus. Sie sind armutsgefährdet und/oder beziehen Leistungen der Grundsicherung nach dem SGB II. Der folgende Beitrag wirft einen differenzierten Blick auf Armut und Armutserleben in Familien in Deutschland. Er beschreibt anhand der wissenschaftlich abgesicherten Armutsdefinitionen das Ausmaß von Armut und welche Alltagserfahrungen sich bei armutsgefährdeten Kindern und ihren Eltern hinter diesen Zahlen verbergen. Er lenkt den Blick auch auf die Vorstellungen von armen Familien von einem "guten Familienleben" und gibt dadurch einen Eindruck davon, was betroffenen Familien im täglichen Familienleben fehlt bzw. was sie sich für ihre Kinder wünschen. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, welche Bedarfe an wirksamer Unterstützung Kinder und Eltern aus Familien in prekären Lebenslagen äußern. Ergänzt werden diese Wünsche durch die Sichtweise von "Profis", die im kommunalen Hilfesystem mit den und für die Betroffenen arbeiten. Denn nur wer den Alltag und die Sichtweisen von Familien in prekären Lagen hört und ernst nimmt, kann dafür Sorge tragen, dass sich die Lebenssituationen verändern und allen Kindern in unserer Gesellschaft faire Bildungs- und Teilhabechancen ermöglicht werden.

 
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